Physiotherapie hilft Kosten sparen!

Was wir leisten

Das Problem

Die Lösung

WAS WIR LEISTEN

Physiotherapeutinnen und -therapeuten sind Bewegungsexperten. Physiotherapie senkt nachweislich Kosten im Gesundheitswesen. Denn: Physiotherapie kann Operationen vermeiden, Krankheitstage reduzieren, Pflegebedürftigkeit verzögern oder verhindern.

Physiotherapeutinnen und -therapeuten arbeiten aber längst nicht mehr nur in der Kuration und Rehabilitation, also in der Behandlung von Krankheiten und Verletzungen, sondern auch in den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung. 

Physiotherapeutinnen und -therapeuten bieten Bewegungs- und Beratungsangebote für alle Lebenslagen - für Kinder, Jugendliche, Berufstätige und ältere Menschen.

GUTE LEISTUNG VERDIENT ANGEMESSENE BEZAHLUNG

Physiotherapeutinnen und -therapeuten leisten einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsversorgung. Ihr niedriges Einkommen steht dazu in keinem Verhältnis.

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DAS PROBLEM

Die finanzielle Lage von Angestellten in deutschen Physiotherapiepraxen ist prekär. Ihr Einkommen – insbesondere das der Berufsanfängerinnen und -anfänger – liegt häufig noch unter dem gesetzlichen Mindestlohn.

Die physiotherapeutische Ausbildung muss dabei sogar noch aus eigener Tasche finanziert werden. Das Einstiegsgehalt ist niedrig und lässt sich auch durch selbst finanzierte Weiterbildungen nur wenig steigern.

Die Praxisinhaberinnen und -inhaber können – auch wenn sie wollten – keine höheren Gehälter zahlen. Warum? Weil die erbrachten Leistungen von den Gesetzlichen Krankenkassen nicht ausreichend vergütet werden.

Die Folgen sind dramatisch: Zahlreiche Therapeutinnen und Therapeuten arbeiten in reinen Privatpraxen, die ihre Preise nach leistungsgerechten und betriebswirtschaftlichen Kriterien kalkulieren. Diese Therapeutinnen und Therapeuten stehen dem System der Gesetzlichen Krankenversicherung und den gesetzlich Versicherten nicht mehr zur Verfügung. Viele wechseln aber auch aufgrund der schlechten Einkommenssituation in andere Berufe oder gehen ins Ausland.

Inzwischen bleibt schon der Nachwuchs aus. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat im Juli 2014 aktuelle Zahlen veröffentlicht: In den letzten Jahren waren 10,1 Prozent weniger Physiotherapeutinnen und -therapeuten in Ausbildung. Der Fachkräftemangel in der Physiotherapie ist kein Zukunftsszenario, sondern bereits heute vielerorts, insbesondere in den neuen Bundesländern, spürbar. In wenigen Jahren droht ein bundesweiter Fachkräftemangel in der Physiotherapie.

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DIE LÖSUNG

Um die untragbare Situation in freien Praxen maßgeblich zu ändern,
müssten die Honorare für physiotherapeutische Leistungen deutlich
erhöht werden: um 38,7 Prozent.

Warum 38,7 Prozent?

Diese Zahl ist das Ergebnis einer betriebswirtschaftlichen Analyse
ambulant tätiger Physiotherapiepraxen. Als Vergleichsgröße für eine
leistungsgerechte Bezahlung wurde die tarifliche Vergütung für angestellte Physiotherapeutinnen und -therapeuten im öffentlichen Dienst (TVöD) herangezogen.

Mit 38,7 Prozent mehr könnten Praxisinhaberinnen und -inhaber ihre Angestellten leistungsgerecht bezahlen.
Mit 38,7 Prozent mehr könnten auch Praxisinhaberinnen und -inhaber eine angemessene Entlohnung ihrer unternehmerischen Leistung erwirtschaften.

Nur wenn Physiotherapeutinnen und -therapeuten leistungsgerecht entlohnt werden, können sie weiterhin ihren wertvollen Beitrag zur Gesundheitsversorgung leisten.

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